"In my Room"


Zurück zur Startseite


Drama | Deutschland/Italien 2018 | 120 Minuten
Regie: Ulrich Köhler

Armin – Hans Löw
Kirsi – Elena Radonicich
Vater – Michael Wittenborn
Großmutter – Ruth Bickelhaupt
Rosa – Emma Bading
Lilo – Katharina Linder
Redakteur – Felix Knopp
Tanja – Kathrin Resetarits

Regie & Buch – Ulrich Köhler
Produzenten – Christoph Friedel & Claudia Steffen
Kamera – Patrick Orth
Szenenbild – Jochen Dehn, Silke Fischer
Kostümbild – Birgitt Kilian
Maskenbild – Diana Badalova
Originalton – Johannes Grehl
Filmschnitt – Laura Lauzemis
Visuelle Effekte – Thomas Loeder
Tongestaltung – Andreas Hildebrandt


Armin wird langsam zu alt für das Nachtleben und die Frauen, die er mag. Er ist nicht glücklich mit seinem Leben, kann sich aber kein anderes
vorstellen. Als er eines Morgens aufwacht, ist es totenstill: Die Welt sieht
aus wie immer, aber die Menschheit ist verschwunden. – Ein Film über das
beängstigende Geschenk absoluter Freiheit.

Ein wenig erfolgreicher Kameramann kehrt von Berlin in die ostwestfälische Provinz zurück, als seine Großmutter im Sterben liegt. Als er dort eines Morgens erwacht, ist die Menschheit verschwunden. Mit Anleihen bei und Varianten von einschlägigen Genre-Vorbildern und psychologischen Tiefenbohrungen entwirft die schillernde Robinsonade eine visuell bestechende postapokalyptische Fantasie, die mit großer filmischer Souveränität eine Studie von Männlichkeit zwischen Depression, Neubeginn, Selbstentwurf und Scheitern entwickelt. - Sehenswert ab 16.FilmDienst

Ulrich Köhler wurde 1969 in Marburg geboren. Er studierte von 1989 bis 1991
Kunst in Quimper/Frankreich, anschließend in Hamburg Philosophie und später Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste (Diplom 1998).
Dort entstanden auch seine Kurzfilme. Seine Spielfilme „Bungalow“ (2002)
und „Montag kommen die Fenster“ (2006) liefen auf zahlreichen Festivals
und erhielten Preise im In- und Ausland. Sein letzter Film „Schlafkrankheit“
feierte 2011 im Wettbewerb der Berlinale seine Premiere und wurde
dort mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet.