Cinema Espanol: Mercedes Sosa - Die Stimme Laitainamerikas

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Argentinien, Regie Rodrigo H. Vila, 2013, 90 Min, OmdU

Das Porträt einer großen Musikerin und ein Kapitel lateinamerikanischer Politik: Vilas Film lässt Mercedes Sosas musikalisches Genie, ihre vielschichtige Persönlichkeit und ihre Rolle im Widerstand gegen das diktatorische Regime in Argentinien wieder aufleben. Sie gab einem Kontinent eine Stimme, als diktatorische Regimes das Volk stumm halten wollten. Mercedes Sosa begründete 1963 zusammen mit anderen jungen argentinischen Künstlern das Manifest des "Nuevo Cancionero“, des "Neuen Liedermachers", das Teil der politischen Bewegung gegen die Diktaturen in Lateinamerika wurde. In den folgenden Jahren entwickelte sich die junge Folkloresängerin aus armen Verhältnissen zur weltbekannten „Stimme Lateinamerikas“, daneben war sie alleinerziehend und politisch exiliert. Vilas Film lässt mit Hilfe von Sosas Sohn und anhand von Interviews, Konzertmitschnitten und Archivmaterial eine große Musikerin und ein Kapitel lateinamerikanischer Politik wiederaufleben. (Samay Claro/DOK.fest München).


Die indigene argentinische Sängerin Mercedes Sosa (1935-2009) avancierte in den 1970er- und 1980er-Jahren mit Folklore- und Protestliedern zum Symbol des politischen Kampfs gegen lateinamerikanische Militärdiktaturen. Der Dokumentarfilm schickt ihren Sohn Fabian Matus auf eine persönliche Suche nach den Spuren seiner Mutter. Ergänzt durch Interviews und exzellente Archivmaterialien gelingt der Inszenierung unaufdringlich die Balance zwischen bewegend-persönlicher Biografie und spannender Musik- und Zeitgeschichte. (O.m.d.U.) . FilmDienst


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