Thomas Riedelsheimer
"Touch the Sound"

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Touch The Sound
A Sound Journey with Evelyn Glennie
Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis der Semaine de la critique, Festival Internazionale del Film Locarno 2004
Regie, Kamera, Schnitt: Thomas Riedelsheimer
Musik: Evelyn Glennie, Fred Frith u.a.
Sound Design: Marc von Stuerler,
Gregor Kuschel, Christoph von Schoeneburg, Hubertus Rath, Jörg T. Schnabel
Produzenten: Stefan Tolz, Leslie Hills,
Trevor Davies. Eine Produktion von Filmquadrat in Koproduktion mit Skyline sowie BR Bayerisches Fernsehen, Arte, YLE TV1
D/UK 2004, 100 min, 1:1.85, Dolby Digital

„Rhythmus ist Bewegung, Fließen, Verän-
derung, Erneuerung und Wiederholung. Unsere Erfahrung von Zeit basiert auf
Rhythmus. Nichts existiert ohne Schwin-gungen, ohne Bewegung. Unsere Vor-stellungen von Stabilität und Festigkeit sind Illusion. Alles bewegt sich, alles schwingt, von der Brücke aus Stahl und Beton bis zu den Energiefeldern der Atome. Wir erkennen und erfahren die Welt durch Schwingungen, durch Rhythmus – sogar Farben oszillieren
in verschiedenen Frequenzen. Alles vibriert,
alles ‘spricht’ – ein Universum des Klangs.
Die Perkussionistin Evelyn Glennie lebt auf eine Weise in diesem Universum wie kaum jemand sonst. Touch The Sound will zusammen mit ihr in diese Welt des Klangs und der Rhythmen eintauchen.”
Thomas Riedelsheimer

„Eine außergewöhnliche Bild- und Tonsym-
phonie, eine Dokumentation über das Sicht-barmachen von Musik und gleichzeitig das zärtliche Porträt einer modernen Musikerin. Das fein gesponnene Spiel von Ton, Bild
und Realität wird zum berückenden Gesamt-kunstwerk. Touch the Sound ist magisches Kino, voller Anmut und Atmosphäre, ein opu-lentes Fest für Auge und Ohr.“ Blickpunkt Film

„ Touch The Sound ist mehr als ein Doku-mentarfilm, mehr als das Porträt einer Ausnahmemusikerin; der Film ist vielmehr der Versuch, die Welt der Klänge mit den visuellen Mitteln des Kinos zu entdecken. Faszinierend ist das Zusammentreffen zweier Künstler, von denen die Musikerin immer wieder mit unge-wöhnlichen Instrumenten und gewöhnlichen Gebrauchsgegenständen experimentiert, und der Filmemacher mit gewagten, aber immer behutsamen Einstellungen und Kamerafahrten die exotischen Klangwelten wie eine fremde Landschaft erkundet. Wie schon in Rivers And Tides durchbricht Thomas Riedelsheimer die konventionellen Kategorien der Wahrnehmung und die scheinbare Linearität der Zeit.“ Programmkino.de

„ Wunderbares Seh- und Hörkino... Riedels-heimer findet frappante Bilder, um zu versinn-bildlichen, was unsichtbar und für die meisten Menschen selbstverständlich hörbar ist. Touch The Sound öffnet auf wunderbare Weise die Augen fürs Hinhören. Und versetzt uns für 100 Minuten in jenen Zustand, den Fred Frith beschreibt als die kindliche Unschuld des freudigen Erstaunens, etwas wie zum ersten Mal zu hören.“ Tagblatt, Schweiz

„ Thomas Riedelsheimers Protagonistin Eve-
lyn Glennie sucht die Töne hinter den Tönen. Etwas, das unter der Oberfläche liegt. Genau-so sucht Riedelsheimer Bilder hinter dem Augenschein der Dinge und versucht, das Unsichtbare oder Unbeachtete sichtbar zu machen. Es gelingt ihm, Evelyn Glennies Form der Wahrnehmung so in Bilder und Töne zu übersetzen, dass sie im Kinosaal nachvollziehbar wird. Riedelsheimer findet eine Vielfalt von Bildern, mit denen er die ausgefeilte Tonspur zu einem sinnlichen Ganzen verbindet. Touch The Sound ist ein Film über das Hören mit dem ganzen Körper.“ Filmbulletin

„ Riedelsheimer, Glennie und ihr Improvisa-tionspartner Fred Frith erkunden die synästhe-tischen Gesamträume, in und aus denen sich klangliche Empfindungen schöpfen lassen. Touch The Sound reiht sich in eine große Tradition filmischer Klangvisualisierungen ein und ist doch einzigartig: Das Bild ist hier weder Illustration noch Vorgabe für den Klang, sondern Teil eines übergreifenden Schaffensprozesses.“ Frankfurter Rundschau

„ Ein Film fürs Kino, in sanftem Tempo und behutsam verführend. In der dunklen Geborgenheit eines Kinosaals kann er seine Magie wirklich entfalten... Riedelsheimers Dokumentarfilme erweitern in vielerlei Hinsicht die Werke der porträtierten Künstler. Er arbeitet mit ihnen wie ein naher, sorgfältiger und einfühlsamer Vertrauter, um ihre Praxis in einen neuen Raum zu stellen.“ Sunday Herald

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