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Deutschland
2004 - Regie: Peter Lichtefeld - Darsteller: Peter Lohmeyer, Nina Petri, Hilmi
Sözer, Outi Mäenpää, Kati Outinen, Sulevi Peltola, Pilar Punzano, Mariana Cordero,
Miklos Königer - Prädikat: wertvoll - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 90
min.
| | Jan
(Peter Lohmeyer) ist mit Leidenschaft Koch – und hat es bisher doch nur zu einem
Job in einer Eckkneipe in Köln-Mülheim gebracht. Die gehört seinem Jugendfreund
Rudi (Hilmi Sözer), der eines Tages nach Spanien abhaut, weil dort seine Traumfrau
auf ihn wartet. Was er Jan hinterlässt, sind ein Haufen Schulden und seine Freundin
Kati (Outi Mäenpää), in die Jan schon seit Jahren heimlich verliebt ist. Jan reist
Rudi nach Spanien hinterher, um ihn zur Rede zu stellen. Er landet an einem einsamen
kleinen Bahnhof irgendwo in Andalusien. Dort begegnet er Menschen, die mit ihm
eines gemeinsam haben: Alle wollen, dass ihnen das Leben endlich eine Chance bietet,
ihre Sehnsucht zu stillen und ihre unerfüllten Träume zu verwirklichen...
„Es
ist wichtig, dass wir keine Zeit verschwenden. Das Leben ist kurz und die Dinge
sind vergänglich“ (Sogyal Rinpoche). Unter diesem Motto steht der zweite Spielfilm
von Regisseur Peter Lichtefeld („Zugvögel... einmal nach Inari“) – eine wunderbar
ruhig erzählte, melancholische Geschichte über die Liebe, über die Sehnsucht –
und über einen Traum, den wir alle schon geträumt haben: dass es überall dort
schöner ist, wo wir nicht sind. Ein Film mit kraftvollen Bildern, der auf Lichtefelds
unnachahmlich lakonische Art, skurrile Art verdeutlicht: Zu früh soll niemand
seinen Traum begraben. Oder kampflos aufgeben. Denn das Glück liegt oft näher,
als man denkt ... | | | |