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María Ángeles (Carmen Maura), 79, ist tief verwurzelt im
spanischen Viertel von Tanger. Ihre Wohnung in der Calle Málaga – voller
Erinnerungen, Blumen und antiker Schätze – ist ihr ganzer Stolz.
Vom Balkon aus beobachtet sie das bunte Treiben der Stadt – ruhig,
zufrieden, in ihrer eigenen Welt. Doch als ihre Tochter Clara die Wohnung
verkaufen will, gerät alles ins Wanken. Statt ins Seniorenheim zu ziehen,
stellt sich María Ángeles quer. Mit Witz, List und Herz kämpft
sie um ihr Zuhause. Überraschend findet sie dabei neue Nähe, Lebenslust
und eine Liebe, die sie längst verloren glaubte.

CARMEN MAURA (María Ángeles)
Carmen Maura ist eine Legende des spanischen Kinos und seit Jahrzehnten
eine feste Größe auf der spanischen Leinwand.
Maura studierte in jungen Jahren Philosophie und Literatur an der Hochschule École
de Beauxarts in Paris. Während ihres Studiums trat sie erstmals als
Theaterschauspielerin in Erscheinung. Es folgten Tätigkeiten als Leiterin
einer Kunstgalerie und als Moderatorin im Fernsehen. Ende der 1960er Jahre
war Carmen Maura erstmals in Kurzfilmen zu sehen. Nach Nebenrollen in einigen
Fernsehserien und Spielfilmen hatte sie in Fernando Colomos Komödie
"Papiertiger” 1977
ihre erste erfolgreiche Rolle. 1978 begann Maura mit dem Regisseur Pedro
Almodóvar
zusammenzuarbeiten. Sie spielte in „Pepi, Luci, Bom und der Rest der
Bande” (1980), „Das Kloster zum heiligen Wahnsinn”
(1983), „Womit hab’ ich das verdient?” (1984), „Matador” (1986)
und „Das Gesetz der Begierde” (1987). Für die Oscar-nominierte
Komödie
„Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs” (1988), in der sie
neben Antonio Banderas zu sehen war, erhielt sie einen Goya und den europäischen
Filmpreis „Felix”. Einen weiteren Felix gewann sie 1991 für
Carlos Sauras „Ay, Carmela! Lied der Freiheit”. Für dieselbe
Rolle erhielt sie auch ihren zweiten Goya. Der dritte Goya folgte 2001 für „Allein unter
Nachbarn – La comunidad”. Für Pedro Almodóvars „Volver – Zurückkehren” erhielt
sie bei der 21. Goya-Verleihung den Preis als Beste Nebendarstellrin und
2006 gemeinsam mit ihren Filmkolleginnen Penélope Cruz, Lola Dueñas,
Blanca Portillo, Yohana Cobo und Chus Lampreave den Darstellerpreis bei den
59. Filmfestspielen von Cannes. 2007 wurde sie für ihr Lebenswerk mit
dem Excellence Award des Filmfestivals von Locarno ausgezeichnet. 2012 folgte
für Mauras Darstellung eines spanischen Dienstmädchens in Philippe
Le Guays französischer Filmkomödie „Nur für Personal!“ (2010)
ein César als beste Nebendarstellerin. 2013 erhielt sie erneut einen
Preis für ihr Lebenswerk, den Donostia des Festivals von San Sebastián.
2018 wurde sie in die
Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die
Oscars vergibt.
«Ein
atemberaubender Film über Trauer, Liebe und die menschliche Erfahrung.
Touzani bestätigt sich als eine der interessantesten und unverwechselbarsten
Stimmen des aktuellen Kinos. » LOUD AND CLEAR REVIEWS
«Touzani
hat mit Calle Málaga einen Raum geschaffen, in dem
man selbst für immer verweilen möchte. » MOVEABLE FEST
«Carmen
Maura war schon immer eine Schauspielerin mit unglaublicher Leinwandpräsenz.
Auch hier macht sie keine Ausnahme, sie liefert eine ungemein fesselnde
Performance. » NEXT BEST PICTURE
«Ein Publikumsliebling
mit Herz und Tiefe » VARIETY
«Eine
schöne Hommage an das Älterwerden, ohne sich vom
Alter unterkriegen zu lassen » DEADLINE HOLLYWOOD DAILY
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