"Calle Malaga - Ein Zuhause in Tanger"



Frankreich/Spanien/Deutschland/Belgien/Marokko 2025
Regie: Maryam Touzani

Cast
María Ángeles Carmen Maura
Clara Marta Etura
Josefa María Alfonsa Rosso




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María Ángeles (Carmen Maura), 79, ist tief verwurzelt im spanischen Viertel von Tanger. Ihre Wohnung in der Calle Málaga – voller Erinnerungen, Blumen und antiker Schätze – ist ihr ganzer Stolz. Vom Balkon aus beobachtet sie das bunte Treiben der Stadt – ruhig, zufrieden, in ihrer eigenen Welt. Doch als ihre Tochter Clara die Wohnung verkaufen will, gerät alles ins Wanken. Statt ins Seniorenheim zu ziehen, stellt sich María Ángeles quer. Mit Witz, List und Herz kämpft sie um ihr Zuhause. Überraschend findet sie dabei neue Nähe, Lebenslust und eine Liebe, die sie längst verloren glaubte.



CARMEN MAURA (María Ángeles)

Carmen Maura ist eine Legende des spanischen Kinos und seit Jahrzehnten eine feste Größe auf der spanischen Leinwand.
Maura studierte in jungen Jahren Philosophie und Literatur an der Hochschule École de Beauxarts in Paris. Während ihres Studiums trat sie erstmals als Theaterschauspielerin in Erscheinung. Es folgten Tätigkeiten als Leiterin einer Kunstgalerie und als Moderatorin im Fernsehen. Ende der 1960er Jahre war Carmen Maura erstmals in Kurzfilmen zu sehen. Nach Nebenrollen in einigen Fernsehserien und Spielfilmen hatte sie in Fernando Colomos Komödie "Papiertiger” 1977 ihre erste erfolgreiche Rolle. 1978 begann Maura mit dem Regisseur Pedro Almodóvar zusammenzuarbeiten. Sie spielte in „Pepi, Luci, Bom und der Rest der Bande” (1980), „Das Kloster zum heiligen Wahnsinn”
(1983), „Womit hab’ ich das verdient?” (1984), „Matador” (1986) und „Das Gesetz der Begierde” (1987). Für die Oscar-nominierte Komödie
„Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs” (1988), in der sie neben Antonio Banderas zu sehen war, erhielt sie einen Goya und den europäischen Filmpreis „Felix”. Einen weiteren Felix gewann sie 1991 für Carlos Sauras „Ay, Carmela! Lied der Freiheit”. Für dieselbe Rolle erhielt sie auch ihren zweiten Goya. Der dritte Goya folgte 2001 für „Allein unter Nachbarn – La comunidad”. Für Pedro Almodóvars „Volver – Zurückkehren” erhielt sie bei der 21. Goya-Verleihung den Preis als Beste Nebendarstellrin und 2006 gemeinsam mit ihren Filmkolleginnen Penélope Cruz, Lola Dueñas, Blanca Portillo, Yohana Cobo und Chus Lampreave den Darstellerpreis bei den 59. Filmfestspielen von Cannes. 2007 wurde sie für ihr Lebenswerk mit dem Excellence Award des Filmfestivals von Locarno ausgezeichnet. 2012 folgte für Mauras Darstellung eines spanischen Dienstmädchens in Philippe Le Guays französischer Filmkomödie „Nur für Personal!“ (2010) ein César als beste Nebendarstellerin. 2013 erhielt sie erneut einen Preis für ihr Lebenswerk, den Donostia des Festivals von San Sebastián. 2018 wurde sie in die
Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt.

«Ein atemberaubender Film über Trauer, Liebe und die menschliche Erfahrung. Touzani bestätigt sich als eine der interessantesten und unverwechselbarsten Stimmen des aktuellen Kinos. » LOUD AND CLEAR REVIEWS

«Touzani hat mit Calle Málaga einen Raum geschaffen, in dem man selbst für immer verweilen möchte. » MOVEABLE FEST

«Carmen Maura war schon immer eine Schauspielerin mit unglaublicher Leinwandpräsenz. Auch hier macht sie keine Ausnahme, sie liefert eine ungemein fesselnde Performance. » NEXT BEST PICTURE

«Ein Publikumsliebling mit Herz und Tiefe » VARIETY

«Eine schöne Hommage an das Älterwerden, ohne sich vom Alter unterkriegen zu lassen » DEADLINE HOLLYWOOD DAILY