"Hirten"


von Sophie Deraspe | CA/FR 2024 | 113 Min

Mit: Félix-Antoine Duval, Solène Rigot, Guilaine Londez, Michel Benizri, David Ayala, Véronique Ruggia Sa

Bester kanadischer Film Toronto 2024

Darsteller: Edoardo Leo, Daniele Silvestri, Valerio Lundini, Claudia Pandolfi




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Werbetexter Mathyas (Félix-Antoine Duval) reicht es. Nach einem stressbedingten Zusammenbruch lässt er Montréal und seine Karriere hinter sich, um sich ohne Plan in der Provence wiederzufinden. Was er dort sieht, lässt ihn nicht mehr los: ein Leben nah an der Natur, weit weg von Deadlines und Slogans. Er will Schäfer werden. Dass er davon keine Ahnung hat, stört ihn weniger als die Schafe.
Die Realität der Hirtenwelt ist jedoch alles andere als romantisches Idyll: Wölfe, Stürme, die stumme Skepsis der einheimischen Bauern lassen Mathyas schnell an sich zweifeln. Als er Élise (Solène Rigot) begegnet, einer Verwaltungsbeamtin, die kurzerhand ihren Job hinwirft, nimmt sein Abenteuer eine neue Richtung: Gemeinsam wagen sie das Unwahrscheinliche – einen ganzen Sommer mit einer Herde von 827 Schafen hoch in den Provenzalischen Alpen, auf sich allein gestellt.

Inspiriert vom autobiografischen Roman „Wo kommst du her, Hirte?“ („D’où viens-tu, berger?“) von Mathyas Lefebure dekonstruiert HIRTEN den Aussteigertraum und erfüllt ihn zugleich. Rau, poetisch und bildgewaltig erzählt Regisseurin Sophie Deraspe von der universalen Sehnsucht nach einem Leben im Einklang mit sich selbst und der Natur.


„Dem famosen Film gelingt es, die Romantisierung mit brutaler Sachlichkeit zu dekonstruieren und dennoch die universale Sehnsucht nach der Natur zu stillen." Falter

„Ein herb-poetischer und bildmächtiger Spielfilm, der mit seinen starken Identifikationsfiguren und mit deren Entwicklung zum Leben im Einklang mit der Natur und mit sich selbst, nicht nur große emotionale Kraft entwickelt, sondern auch über die eigene Lebensführung reflektieren lässt." film-netz.com

„Ein Wunder.“ Les Echos

„Eine großartige und wahre Ode an die Berge der Haute Provence und an deren Schäfer, die sich dem Wolf, der Massentierhaltung und dem formatierten Zeitgeist widersetzen.“ La Tribune du Dimanche

„Eine Frontalkollision der Lebensmodelle, die unterhält, Mut spendet und mit seiner Bild- und Tonsprache auf angenehme Art überwältigt." OutNow.ch






 

 



 

 

 

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