Das Eine-Welt-Netzwerk-Oberhausen zeigt: "Roya"



REGIE Mahnaz Mohammadi

Drama | Deutschland/Tschechien/Luxemburg/Iran 2025 | 96 Minuten



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Roya, eine iranische Lehrerin, die wegen ihrer politischen Überzeugungen im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert ist, steht vor einer Entscheidung: ein erzwungenes, im Fernsehen übertragenes Geständnis ablegen oder weiterhin in ihrer drei Quadratmeter großen Zelle verharren.
Während Vergangenheit und Gegenwart zunehmend ineinander übergehen, bewegt sie sich zwischen Erinnerungen, inneren Bildern und ihrer gegenwärtigen Realität.

Der Film zeigt, wie Isolation Wahrnehmung und Identität verändert
– und wie unter diesen Bedingungen eine fragile Form von Widerstand
möglich bleibt..



Mahnaz Mohammadi ist eine iranische Filmemacherin und Frauenrechtsaktivistin. Mit ihrem fundierten Hintergrund im Dokumentarfilm hat sie in ihren Werken seit langem die Kämpfe und die Widerstandsfähigkeit der Frauen im Iran festgehalten. Wegen ihrer
Filme und ihres Aktivismus wurde sie wiederholt verfolgt, unter anderem mit mehreren Verhaftungen und einer siebenjährigen Haftstrafe wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ und „Propaganda gegen das Regime“. Sie verbrachte mehrere Monate in Haft im Evin-Gefängnis, und obwohl das Urteil später aufgehoben wurde, lebt sie weiterhin unter strengen Einschränkungen. Ihr Reisepass wurde für zehn Jahre
beschlagnahmt. Nach ihrem ersten Spielfilm SONMOTHER (2019) durfte sie keine Filme mehr drehen. ROYA wurde ohne offizielle Genehmigung im Untergrund gedreht und markiert ihre Rückkehr zum narrativen
Kino und ihren zweiten Spielfilm.

 

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