"Vier minus Drei"



Regie Adrian Goiginger
Drehbuch Senad Halilbašic
Buchvorlage Barbara Pachl-Eberhart

Land & Jahr: Österreich/Deutschland 2026
Lauflänge: 120 Minuten



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Barbara (Valerie Pachner) und ihr Partner Heli (Robert Stadlober) führen mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo ein glückliches und liebevolles Familienleben. Als professionelle Clowns nehmen sie das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am Clownsein und dem eigenen Lebenssinn zweifeln. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen.

Mit ihrer gleichnamigen Autobiografie landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller: Eindringlich und mit viel Stärke beschreibt sie darin, wie es ihr nach dem tragischen Tod ihrer Familie gelang, sich dem Leben neu zu stellen. Nun hat der für seine sehr persönlichen Filmarbeiten gefeierte Regisseur Adrian Goiginger – unter anderem ausgezeichnet mit einer Lola in Silber für DER FUCHS – diese bewegende Lebensgeschichte verfilmt. Sensibel und mit feinem Gespür für seine Charaktere, inszeniert er in VIER MINUS DREI die lebendige, hoffnungsvolle Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt. In einer schauspielerischen Ausnahmeleistung glänzt Valerie Pachner (EIN VERBORGENES LEBEN) in der Hauptrolle der Barbara, unterstützt von Robert Stadlober (FÜHRER UND VERFÜHRER). In den weiteren starken Rollen sind Stefanie Reinsperger, Hanno Koffler und Ronald Zehrfeld zu sehen. Das Drehbuch stammt von Senad Halilbašic (7500, „Der Pass“).




Valerie Pachner, geboren 1987 in Wels (Österreich), hat in all ihren bisherigen Rollen ein
außergewöhnliches schauspielerisches Können, eine feine Nuanciertheit und eine bemerkenswerte Spielleidenschaft gezeigt. Ausgebildet am Max Reinhardt Seminar in Wien, wo Pachner zwischen 2009 und 2013 ihr schauspielerisches Können entfaltete, zog es sie gleich im
Anschluss an ihre Ausbildung nach München. Sie wurde mit Beginn der Spielzeit 2013/2014 festes Mitglied des Ensembles am Residenztheater, wo man sie unter anderem in der Rolle der Irina in Tschechows „Drei Schwestern“ sowie in Arthur Millers „Hexenjagd“ und als Elisabeth in
Horvaths „Glaube Liebe Hoffnung“ sehen konnte. Parallel zu ihrer Ausbildung und der Bühnenarbeit übernahm Valerie Pachner erste Kinorollen.
In Thomas Wotschitz‘ Film BAD LUCK, der 2015 für den Max Ophüls-Preis nominiert war, konnte man sie erstmals in einer Hauptrolle im Kino bewundern. Es folgten JACK (2015, Regie: Elisabeth Scharang) und VOR DER MORGENRÖTE (2016, Regie: Maria Schrader), in dem sie an der Seite von Barbara Sukowa und Josef Hader die Stieftochter des Schriftstellers Stefan Zweig spielte.
2016 entstand der Film EGON SCHIELE: TOD UND MÄDCHEN, für den Valerie Pachner nicht nur mit dem Österreichischen Filmpreis, sondern auch mit der Romy als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet wurde. 2016 erhielt sie ihr erstes internationales Engagement, als Terrence Malick auf sie aufmerksam wurde und sie in der weiblichen Hauptrolle der Franziska Jägerstätter für seinen neuen Film,
das Weltkriegsdrama EIN VERBORGENES LEBEN besetzte, in dem sie an der Seite von August Diehl, Matthias Schoenaerts, Bruno Ganz und Michael Nykvist zu sehen ist. EIN VERBORGENES LEBEN feierte im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes seine
Weltpremiere, kam Ende Januar 2020 in die deutschsprachigen Kinos und sorgte auch international für große Aufmerksamkeit.
Ein weiterer Meilenstein in der Karriere von Valerie Pachner ist die preisgekrönte Hauptrolle in Marie Kreutzers Film DER BODEN UNTER DEN FÜSSEN (2019), der im Wettbewerb der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin seine hochgelobte und vielbeachtete Weltpremiere
feierte. Unter anderem wurde sie für diese Rolle mit dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet und für den Österreichischen Filmpreis als beste Darstellerin nominiert. Im selben Jahr sah man sie im Fernsehen an der Seite von Anna Maria Mühe und August Diehl in
Lars Kraumes Bauhaus-Serie „Die neue Zeit“. 2021 war sie in Matthew Vaughns erfolgreicher KINGSMAN-Reihe in der Rolle der Mata Hari an der Seite von Ralph Fiennes, Rhys Ifans und Daniel Brühl zu sehen. Im Jahr darauf besetzte David Yates sie in PHANTASTISCHE TIERWESEN:
DUMBLEDORES GEHEIMNISSE („Fantastic Beasts: The Secrets of Dumbledore“). Des Weiteren folgte die Ensemble-Hauptrolle der Martha Myers in der Western-Miniserie „The English“ von Autor und Regisseur Hugo Blick, neben Emily Blunt..